Rundgang
John Ritter’s Stories Of The Underground & Downtown Salem Lore Tour
Start am Restaurant „Wild Pear“ (State Street)
This tour was created by local historian, the late John Ritter. John was a professor at Linfield College in McMinnville and loved history. He was a local celebrity and “go to” person for all things history in Salem. John passed away in 2021 and left this tour in Travel Salem’s hands to continue bringing history to the residents and visitors of Salem in creative ways. John was a true storyteller, and we are excited to share the history and lore of downtown Salem.
This tour won’t actually be going underground, but will still explore what remains of Salem’s underground scene from above ground as well as in the basement of existing buildings.
Architektur
Note the iron façade of Wild Pear and adjacent buildings. In the 1840s James Bogardus of New York City developed the idea of using cast iron for decorative facades since iron was far cheaper than traditional carved stone. The iron could be painted to give the appearance of stone. Most of the buildings in downtown Salem have iron façade fronts and the ornate facades mimicked Gothic, Classical and Italianate designs which were the most popular designs imitated.
Gehen Sie nach Westen zum Nachbargebäude (ehemals „Cooke's Stationary“)
Aufzugsschachtverkleidungen und Aufzüge aus den 1880er Jahren
Beachten Sie die Metallabdeckung auf dem Bürgersteig. Die meisten Geschäfte nutzten Aufzüge, um Waren in die Lagerräume im Keller zu befördern, um die Kunden nicht zu stören. Die meisten davon sind nicht mehr betriebsfähig.
In den 1880er Jahren wurden viele Aufzugsantriebe durch Dampf und wasserhydraulische Kolben angetrieben, doch bei diesen Aufzügen kam das „Traktionsprinzip“ zum Einsatz, bei dem die Aufzugskabinen von Hand mithilfe von Stahlseilen, die über eine tief gerillte Umlenkrolle – gemeinhin als „Sheave“ bezeichnet – liefen, nach oben gezogen wurden. Das Gewicht der Kabine wurde durch ein Gegengewicht ausgeglichen.
Das Gray-Gebäude
If you look across the street, you will notice the Gray building, on the northwest corner of State and Liberty, has narrow windows. Those upper floors were referred to as “Hooker Rooms.” In the 1880s many bordellos were housed in locations that looked out over a central area where there was more traffic. Chinese Americans had one of the largest and most successful immigrant and opium smuggling rings on the West Coast. Girls and women from Hong Kong, and opium, were used in bordellos. They would board in Hong Kong and stop in Salem.
Halt am Capitol Tower (State & Liberty)
Capitol Center Tower
The Capitol Center was built in 1926 and is the tallest office building in Salem. It is the only building in Salem with gargoyles, and is the only building in Salem designed by a German Architect.
Tunnel aus violettem Stein
Es wurden zahlreiche Tunnel gegraben, um die Keller der Gebäude miteinander zu verbinden. So konnten sich die Menschen zwischen den Gebäuden bewegen, ohne an der Oberfläche gesehen zu werden. Die meisten Tunnel wurden im Zuge von Kanalisationsarbeiten und Gehwegreparaturen verfüllt – doch Teile dieser Welt sind noch immer erhalten.
Im Keller des Capitol Tower wurde Goldstaub im Haupttreschraum der Bank deponiert. Der Bankier traf sich um Mitternacht mit chinesischen Bergleuten, wog das Gold ab, protokollierte die Menge und lagerte es anschließend unter dem Namen des Bergmanns im Tresorraum ein. Die Wände des Tresorraums bestehen aus vier Fuß dickem Beton, und auf der Tür sind viele der Transaktionen eingraviert.
Gehwege
The need for the underground space in this time was due largely to the fact that minorities were not supposed to be seen on the sidewalks. Salem’s Chinese population first came from the California goldfields. They dug many of Salem’s tunnels and the Chinese residents of Salem ran laundries, restaurants, and general merchandise shops. For years, the Chinese and Native people could be shot for transgressions. Important to note for this tour- that’s why the Chinese recreated below ground and not above. Chinese were continually harassed and persecuted until they were expelled in the early 1900s.
Unter dem violetten Glas
Das Glas war ursprünglich klar und ließ Licht in die Tunnel durch. Im Laufe der Zeit färbte das im Glas enthaltene Metall es violett.
Fahren Sie auf der Liberty Street in Richtung Süden und halten Sie an der Kreuzung mit der Ferry Street (Liberty & Ferry).
The northeast corner of Liberty and Ferry marks the place of the first Salvation Army church in Salem in the late 1880’s.
Topography of Salem
The topography of Salem was very different 150 years ago. The bank of the Willamette River sloped down to the water to facilitate steam ships loading and unloading. Ferries were used to cross the Willamette River at Ferry Street. Also, during flood times Trade Street was a long river slough that steamboats could maneuver in and about.
Überqueren Sie die Cross Ferry Street und fahren Sie die Liberty Street entlang in Richtung Trade Street. Biegen Sie links in die Trade Street ein und fahren Sie weiter bis zur Peppermint Flats Alley.
Zur Peppermint Flats Alley gehen
Die Peppermint Flats Alley wurde nach der Minze benannt, die früher in diesem Stadtteil wuchs.
Beachten Sie den starken Höhenunterschied im südlichen Teil der Gasse, die die Trade Street durchschneidet. Diese Senke entsprach früher dem Höhenniveau der Innenstadt, bevor der „Great Trade Street Slough“ aufgefüllt wurde. Unter der Stadt verlaufen mehrere Bäche, die alle früher zur Abfallentsorgung und zum Transport genutzt wurden.
Gehen Sie die Peppermint Flats Alley entlang in Richtung Ferry Street. Biegen Sie rechts ab und halten Sie an, sobald Sie die High Street erreichen (Ferry & High).
Das Elsinore Theatre wurde 1926 erbaut und ist architektonisch von europäischen Schlössern inspiriert. Im Laufe der Jahre fanden dort Stummfilme, Varietévorstellungen, Theaterstücke, Treffen des Mickey-Mouse-Clubs, aufwendige Tanzshows, Tonfilme, Musikveranstaltungen und Gemeindeveranstaltungen statt.
Überqueren Sie die Cross Ferry Street und gehen Sie zur George Lai Sun Alley.
George Sun was the unofficial mayor of Salem’s Chinatown located in this alley and lived above what is now Salem Print.
Früher war die Rückseite der Geschäfte noch ihre Vordertür. Sie konnten mit einem Flachboot den ganzen Weg bis zur First Methodist Church fahren.
Gehen Sie bis zur Ecke und überqueren Sie die State Street
Freimaurertempel
Beachten Sie das große, mehrstöckige Bezirks- und Bankgebäude (Willamette Valley Bank) an der nordwestlichen Ecke von High Street und State Street. Es wurde 1912 von den Freimaurern erbaut und verfügt im obersten Stockwerk über einen geheimen Freimaurer-Initiationsraum, der nur über eine versteckte Treppe zugänglich ist und ausschließlich zur Aufnahme neuer Mitglieder diente. Die Freimaurer sind die älteste Bruderschaft der Welt und entstanden im Mittelalter in Europa als Zunft geschickter Baumeister. Mit dem Rückgang des Kathedralenbaus verlagerte sich der Schwerpunkt der Gesellschaft. Heute sind die Freimaurer eine soziale und philanthropische Organisation.
Gehen Sie nach Westen in Richtung Cherry Lane Alley
Cherry Lane Alley is named for Salem’s nickname of Cherry City and the areas abundance of Cherry orchards. Many places in Salem are named for the cherry, including the public transit called Cherriots.
Männergefängnis
Beachten Sie die Metallgitter vor den Fenstern (im obigen Bild mit gelben Pfeilen markiert) im Erdgeschoss und die großen Glasbausteine im Pflaster – hier befand sich das erste städtische Gefängnis.
Schauen Sie sich die kleine Kabine an der linken Wand an (im obigen Bild gelb eingekreist). Das war die Besucherkabine, in der die Besucher nacheinander mit den Insassen sprechen konnten. Das Gefängnis bot Platz für 25 Insassen und verfügte über 4 Duschen und 3 Toiletten.
Es gab einen Tunnel, der unter dem Gefängnis hindurch zum Kreisgericht auf der gegenüberliegenden Straßenseite führte. Die Häftlinge konnten in Ketten vom Gefängnis dorthin und zurück geführt werden. Dieser Tunnel wurde entdeckt (er ist größtenteils verfüllt), als ES Ritter & Co. (John Ritters Vater) das alte Gerichtsgebäude abriss und der Tunnel freigelegt wurde. Ein neues Gerichtsgebäude wurde im neoklassizistischen Stil errichtet, wie viele Gebäude in der Innenstadt.
Halten Sie an der Gassentür rechts vom Metropolitan-Gebäude an und schauen Sie sich die dort befindliche Stahlklappe an. Dies war ein Eingang zum Tunnelsystem.
Frauengefängnis
Gehen Sie 20 Schritte nach Norden und weisen Sie auf die vergitterten Fenster des Frauengefängnisses hin – beachten Sie dabei die deutlich kleinere Sprechluke (gelb eingekreist). Das Frauengefängnis bot Platz für 10 Frauen und verfügte über eine Dusche und eine Toilette.
Die Ziegel wurden in den Ziegeleien der Strafanstalt hergestellt. Dort wurden 50 Jahre lang jährlich 700.000 Ziegel produziert (insgesamt 35 Millionen Ziegel). Die meisten alten Gebäude in der Innenstadt wurden mit diesen in der Strafanstalt hergestellten Ziegeln so gebaut, dass sie lange halten.
Die Gasse ist von großem historischem Interesse, nicht jedoch der architektonische Eingangsbereich, der die Gasse überspannt – dieser ist neu.
Biegen Sie links in die Court Street ein und halten Sie beim „Book Bin“ an.
Beachten Sie die violetten Glasbausteine an der nordwestlichen Ecke der Gasse, direkt neben der Buchhandlung. Diese zusätzlichen Glasbausteine sollten für mehr Licht in den Tunneln sorgen.
Wenn man auf die andere Straßenseite blickt, sieht man in der Mitte des Häuserblocks (heute das Lafky Attorney-Gebäude) gegenüber dem „Book Bin“ zwei Fenster, die fast einander gegenüberstehen.
In den Sommermonaten saßen die Mädchen aus den Bordellen in den Fenstern. Bauern, Viehzüchter und andere kamen vorbei, und die Mädchen riefen ihnen zu, sie sollten hochkommen und sie besuchen. Das nannte man „Schaufensterbummel“.
Gehen Sie die Court Street in östlicher Richtung entlang und halten Sie an, sobald Sie die High Street erreichen (Ecke Court und High).
Das historische Grand Theatre und Hotel
Das Grand Theatre und das Hotel wurden im Jahr 1900 erbaut und befanden sich im Besitz der Bruderschaft „Independent Order of Odd Fellows“.
Überqueren Sie die Court Street und halten Sie vor dem „Governor’s Cup Coffee House“ an.
Der „Governor’s Cup“ war früher eine Whisky-Bar, und das „Valiant the Sandwich“ nebenan war ursprünglich vor allem eine Bierbar. Beide Lokale gehörten demselben Besitzer, und eine große Flügeltür trennte die beiden Räume voneinander. Auf der linken Seite wurde ausschließlich Whisky ausgeschenkt, auf der rechten Seite ausschließlich Bier.
Gehen Sie weiter die Court Street entlang bis zur Wexford Alley (neben dem Whitlock Building und Coin Jam).
Die Wexford Alley wurde nach dem Wexford Theater benannt, das sich früher in der 467 NE Court St. (direkt neben Whitlock) befand und 1910 erbaut wurde. Seine Existenz war jedoch nur von kurzer Dauer, da das Gebäude 1915 niederbrannte; derselbe Bauträger errichtete 1916 das heutige Gebäude, das New Wexford Building, jedoch ohne Theater.
Schauen Sie sich das Kunstwerk „Grashüpfer-Stadt“ an, das sich in 20 Fuß Höhe an der Wand befindet. Der „Grashüpfer“ besteht aus Kupfer und ist 5 Fuß lang, 2,5 Fuß breit und 2 Fuß hoch. Er wurde 1988 vom Bildhauer Wayne Chabre geschaffen.
Salem’s Final Gunfight
Wexford Alley is the location of Salem’s last gun fight. In 1912, two cow hands were drinking whiskey in the bar and got into one heck of an argument. One named Frederick George said, “okay, I know a way we can settle this, follow me outside.” Mean old Mitchell the “Coon Man”, (he had coon hounds) followed him into the narrow alley, they faced off, drew their pistols, and shot each other dead. The sheriff was called, and he went to each body and said, “I’m arresting you for murder, and you’ll both hang until dead. Oops your already dead, case dismissed.” The bodies were hauled away and buried. That was the last gunfight in downtown Salem.
Fahren Sie weiter auf der Court Street und überqueren Sie die Kreuzung, sobald Sie die Liberty Street erreichen. Halten Sie vor dem Geschäft „Top Drawer“ (Ecke Court Street und Liberty Street).
Sie stehen nun vor dem am besten erhaltenen Opernhaus im Westen – dem Reed Opera House.
Wenn Sie nach oben schauen, sehen Sie das Rosettenfenster. Es stammt noch aus der Bauzeit des Gebäudes (1870er Jahre) und wurde vor einigen Jahren wieder in seinem ursprünglichen Glanz restauriert. Das „Reed“ beherbergt heute Geschäfte, Unternehmen, Restaurants und einen wunderschönen Ballsaal.
Überqueren Sie die Liberty Street und halten Sie vor dem Reed Opera House (Ecke Court und Liberty) an.
Ich stehe vor dem „Reed“ an der südwestlichen Ecke des Reed Opera House
. Beim Bau des Opernhauses wurden über eine Million Ziegelsteine verwendet. Alle Ziegelsteine wurden in der Ziegelei des Gefängnisses hergestellt. Die Lüftungsschächte mit Eisengittern (über der Tür) zu den Gebäuden neben dem „Reed“ dienten dazu, frische Luft in die Tunnel zu leiten. Das Treppenhaus, das zu einem großen Raum führt, der früher ein Tanzsaal war, war während der Prohibition sehr belebt. Der Sheriff war sehr höflich und rief immer vorher an, um die Gäste darüber zu informieren, dass eine Razzia bevorstand, damit alle den Saal verlassen konnten.
Biegen Sie um die Ecke, um vor dem „Reed“ in der Court Street anzukommen (vor der Apotheke).
Across the street, where a specialty kitchen store is currently located (Lullu's Tutto Cucina), used to be Doughton’s Hardware, a long time Salem landmark. You could get anything you wanted at Doughton’s.
Doughton’s was previously the site of a Chinese herb and tea shop. Suie Lee and her husband sold imported tea and spices from Hong Kong, and next door to them was a Chinese tailor shop operated by a relative of theirs. You could go there and order a suit, made in Hong Kong and it would be delivered in the packet (regularly scheduled) by steamship in one month.
Daneben befindet sich „Precious Pizza“ (ehemals „Dairy Lunch“), wo früher ein chinesischer Feinkostladen untergebracht war, der Grillente, geräucherten Schinken und alle möglichen chinesischen Spezialitäten verkaufte. Dieser Ort wurde „Little Chinatown“ genannt – im Gegensatz zum „Big Chinatown“, das sich gegenüber dem Elsinore Theatre befand.
Biegen Sie links ab, gehen Sie die Court Street entlang und überqueren Sie die Commercial Street. Halten Sie vor dem Nachttresor (Ecke Court Street und Commercial Street) an.
As you cross Commercial Street look northeast across the street to Salem Summit on the right-hand.
Beachten Sie die kunstvoll gestaltete Eisenfassade, die zu Beginn des Rundgangs bereits erwähnt wurde. Es gab einen Tunnel, der von diesem Gebäude über die Straße zu dem ehemaligen „Nopps Art and Pawn Shop“ (heute „Isaacs“) führte. Im Keller befindet sich eine Schießanlage in voller Länge, die sich über die Straße erstreckt und in der Männer früher bei schlechtem Wetter ihre Gewehre einschossen.
Gehen Sie die Commercial Street entlang bis zur State Street und biegen Sie dort links ab. Gehen Sie in Richtung der Kreuzung mit der Liberty Street. Halten Sie vor dem Geschäft „Ritters“ an. (Ecke State Street und Liberty Street)
Stop in front of Ritters. This was the location of Salem’s only underground disco which was below the McGilchrist building where Ritter’s restaurant is now located. Encisco’s was a thriving disco which featured mirrored walls, plush carpet, a large dance floor and a huge wall to ceiling mirror in the 1970’s-80’s.
Während der Prohibition war hier zehn Jahre lang eine große Brennerei in Betrieb, die Maiswhiskey herstellte. Nachts wurden der Dampf und die Maische in die Kanalisation und durch einen Straßenentlüftungsschacht abgeleitet.
Downtown Salem has a diverse, interesting, and sometimes scandalous and controversial history. We hope this tour has shed some light on downtown and why the district as a whole, as well as many individual buildings are on the National Historical Register. By remembering this history, we can celebrate how far we’ve come and those who came before us and ensure this history and lore is not lost.
BONUS:
Um die violetten Fliesen unter der Straße zu sehen, besuchen Sie Engelberg Antiks in der Liberty Street NE 148.